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Nach Sturz aus dem Bett wieder wohlauf

St. Josef: Alterstraumazentrum versorgt Ü100-Patientin

Pressemitteilung vom 07. Februar 2022

Chefarzt Dr. Jürgen Ziegenfuß und die stellvertretende Stationsleitung Stefanie Winter verabschieden die 102-jährige Patientin

Gertrud Kamp ist 102 Jahre alt und hat sich eine Schulterfraktur zugezogen. Die Moerserin, die noch allein zu Hause lebt und von einer Altersbetreuerin versorgt wird, wurde von Chefarzt Dr. Michael Jonas und seinem Team in der Klinik für Orthopädie und Traumatologie im St. Josef Krankenhaus Moers operiert. Im zertifizierten Zentrum für Alterstraumatologie werden ältere verunfallte Patienten interdisziplinär betreut. Patienten wie Gertrud Kamp haben neben alterstypischen Verletzungen wie zum Beispiel Oberschenkelhalsbrüche oder Brüche der Wirbelsäule und Hüfte noch diverse Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Neben der unfallchirurgischen Versorgung stehen Physio- und Ergotherapie, Ernährungsberatung und auch Leistungen des Sozialdienstes im Vordergrund. So wurde auch Gertrud Kamp von Dr. Jürgen Ziegenfuß, Chefarzt der Klinik für Geriatrie, versorgt. „Die enge Kooperation zwischen Unfallchirurgie und Geriatrie hat eine rehabilitative Ausrichtung“, so der Chefarzt, „unser Ziel ist es, dass der Patient nach seinem Krankenhausaufenthalt ein möglichst unabhängiges Leben führen kann.“

Die 102-Jährige ist zu Hause aus dem Bett gefallen. „ich weiß gar nicht, wie das passiert ist,“ berichtet sie. Seit dem Tod ihres Mannes im Jahre 1988 lebt Gertrud Kamp allein; Kinder hat sie nicht, ihre Geschwister sind mittlerweile alle verstorben. „Wir waren mit 6 Kindern zu Hause“, erzählt die alte Dame, „mein Mann hatte sogar 11 Geschwister.“ Die Betreuerin, die sich jeden Tag um die Seniorin kümmert, hat Gertrud Kamp dann auf dem Boden vorgefunden und sie ins St. Josef Krankenhaus gebracht. Die Operation hat sie trotz ihres biblischen Alters gut überstanden und bereits am ersten Tag nach der Operation ging es mit der Physiotherapie los, um die Beweglichkeit des Armes so weit wie möglich wiederherzustellen.

„Wir freuen uns, dass die Patientin die Behandlung so gut überstanden hat, dass sie nun wieder nach Hause entlassen werden kann“, berichtet Chefarzt Dr. Jonas und er erzählt schmunzelnd: „Am Tag vor der Entlassung hatte sie noch einen Spezialauftrag für mich: Ich hätte so gerne Kibbeling. Da ist meine Geldbörse, hol mir mal Kibbeling, Jung.“ Doch der „Jung“ konnte den Auftrag leider nicht erfüllen: die nächste Operation stand auf dem Operationsplan.

Regina Ozwirk
Unternehmenskommunikation

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