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Herzklappenerkrankungen

Wenn die Ventile klappern

Krankhafte Veränderungen der Herzklappen, die im Motor unseres Herzens eine Ventilfunktion besitzen, können vom Herz – Kreislauf – System lange kompensiert werden, so dass die vorliegende Verengung (Stenose) oder Schlussunfähigkeit (Insuffizienz) der Herzklappen häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt werden. Neben der körperlichen Untersuchung mit Auskultation des Herzens stellt die Echokardiographie das wichtigste diagnostische Verfahren dar.

Mit der Echokardiographie kann die Funktion aller 4 Herzklappen für den Patienten schmerzfrei und nicht invasiv durch die Brustwand beurteilt werden (transthorakale Echokardiographie). Unter speziellen Fragestellungen kann eine transösophageale Echokardiographie (TEE) notwendig sein. Dabei wird eine dünne Ultraschallsonde in die Speiseröhre vorgebracht.

Dies hat den Vorteil, dass störende Einflüsse des Brustwand – und Lungengewebes ausgeschaltet werden und die Darstellbarkeit und Bildqualität verbessert werden. Herzklappenveränderungen können so noch genauer beurteilt und quantifiziert werden. Auch beim Ausschluss intrakardialer Thromben (Blutgerinnsel) bei Vorhofflimmern spielt das TEE eine wichtige Rolle.

Sollte es sich um eine schwergradige Herzklappenveränderung handeln, die eine Operationsindikation darstellt, schließt sich in der Regel zur Komplettierung der Diagnostik eine Herzkatheteruntersuchung mit Koronarangiographie an.

Kontakt

Dr. Stefan Schickel

Chefarzt Kardiologie

Tel.: 02841 107-2440

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