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Ein Schmuckkästchen für die Schwerstkranken

Die Renovierung der Palliativstation am St. Josef Krankenhaus ist abgeschlossen

Der Begriff „palliativ“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „ummanteln oder umhüllen“. Palliativpatienten sind schwerstkranke Patienten, die einer besonderen, ganzheitlichen Behandlung und Pflege bedürfen. Menschen, die an unheilbaren und fortgeschrittenen Krankheiten leiden, werden auf der Palliativstation versorgt. Sie erhalten nicht nur medizinische Versorgung, sondern auch Zuwendung in psychischer und sozialer Art. Norbert Schürmann ist Leiter der Palliativ- und Schmerzmedizin am St. Josef Krankenhaus in Moers. Palliativmedizin bedeutet soweit es möglich ist, den Erhalt der Lebensqualität und nicht Verlängerung der Lebensdauer.

Hier sind auch Räumlichkeiten, in denen sich die Patienten wohl fühlen, von großer Bedeutung. Nach nur dreiwöchiger Dauer sind die Renovierungsarbeiten auf der Palliativstation jetzt abgeschlossen. „Es ist sehr schön geworden, wir sind alle überglücklich und freuen uns, hier arbeiten zu dürfen“, so Catrin Dennenlöhr, die leitende Pflegekraft der Palliativstation. Die Station wurde komplett saniert: Der Bodenbelag wurde erneuert und der neue Anstrich strahlt in freundlichen und warmen Farben. Auch die Beleuchtung wurde erneuert: die neue Lichtanlage taucht den Flur in ein helles und freundliches Licht.

Ein besonderer Dank geht an den Förderverein der Palliativstation, der hier großzügige finanzielle Unterstützung geleistet hat. Norbert Schürmann und sein Team sind dafür sehr dankbar.

„Die Patienten bekommen eine gute medizinische Versorgung; diese bieten wir seit mehr als 15 Jahren auf unserer Station an. Dazu gehört die ganzheitliche Betreuung eines Teams aus Physio- und Psychotherpeuten, Seelsorgern, besonders palliativmedizinisch geschulten Pflegekräften, Ärzten und Sozialdienst“, erklärt Norbert Schürmann, „dazu kommt jetzt dieses Schmuckkästchen, in dem sich unsere Patienten wohl fühlen können. Es ist ein wenig wie zu Hause, jedoch mit der gesamten fachlichen Unterstützung:24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Das wissen nicht nur die Patienten, sondern auch deren Angehörige sehr zu schätzen.“ Die Palliativstation ist eine Abteilung des Krankenhauses, auf der Patienten auch länger liegen als auf den meisten anderen Stationen. Eine Liegezeit von 21 Tagen ist hier keine Seltenheit. „Sehr ist uns auch, dass die spätere weitere Versorgung unserer Patienten gut ist“, sagt Norbert Schürmann, „denn die Versorgung der schwerstkranken Menschen ist uns eine Herzensangelegenheit.“

Seit Jahresbeginn gibt es eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Bethanien. Patienten, die sehr krank sind und eine verminderte Lebenserwartung haben, werden von uns dort untersucht. Nach Absprache mit dem Palliativteam des Bethanien Krankenhauses können die Patienten unter Umständen auf die Palliativstation des St. Josef Krankenhauses verlegt werden.


Regina Ozwirk
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