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St. Josef Krankenhaus GmbH Moers

Traumazentrum

Das lokale Traumazentrum: hochqualifizierte Versorgung rund um die Uhr, optimale Behandlung bei lebensbedrohlichen Verletzungen, zeitnahe Verlegung in qualifizierte Kliniken.


Die Behandlung von Schwerverletzten ist medizinisch anspruchsvoll und bei lebensbedrohlichen Verletzungen zeitkritisch. Entscheidend für gute Überlebenschancen ist die erste Stunde nach dem Unfall (Fachbegriff: Golden Hour of Shock). 

Team Traumazentrum Moers

Das Team des Traumazentrums im St. Josef Krankenhaus

Das durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie rezertifizierte lokale Traumazentrum im St. Josef Krankenhaus übernimmt Tag und Nacht die unfallchirurgische Versorgung in der Region. Schockraum- und Notfall-OP-Teams stehen bereit, um Schwerverletzte zu versorgen.

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Zertifiziertes Traumazentrum

„Zur Überprüfung, ob die geforderten Qualitätsstandards eingehalten werden, wird jedes lokale Traumazentrum alle drei Jahre von externen Gutachtern auf Herz und Nieren geprüft. Die „Aufgabe des lokalen Traumazentrums im St. Josef Krankenhaus Moers besteht in der zeitnahen Erkennung der Verletzungen, der primären Stabilisierung des Patienten sowie der zügigen Erstbehandlung. Sollten Verletzungen vorliegen, die im St. Josef Krankenhaus nicht behandelt werden können, zum Beispiel schwere Schädel-Hirn-Verletzungen, oder schwere Brandverletzungen, werden die Patienten stabilisiert und frühzeitig in eine qualifizierte Klinik verlegt,“ erläutert Dr. Michael Jonas, Leiter des Traumazentrums und Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirugie.

Festgelegtes Team

Die erforderliche „Mannschaft“ zur Schockraumversorgung ist stets festgelegt. Das Basis-Team besteht aus einem Unfallchirurgen, einem Narkosearzt, einem Röntgenarzt und zwei Pflegekräften. Dieses Team kann bei Bedarf erweitert werden, z.B. um einen weiteren Unfallchirurgen oder einen Allgemeinchirurgen (bei Verletzungen von Bauchorganen wie Milz oder Leber). Das Basis-Team wird bei Ankündigung eines Schwerverletzten über einen zentralen Notruf alarmiert. Beim Eintreffen des Verletzten ist jeder Mitarbeiter im Schockraum anwesend und hat seine festgelegte Position eingenommen. „Da wir die Abläufe von der Erstversorgung bis zur Computer-Tomographie (ein Röntgenverfahren, bei dem ein Mensch von Kopf bis Fuß abgebildet wird) immer wieder trainieren, wird in unserem Hause eine klinische Versorgungszeit von 20-30 Minuten erreicht. Hiermit liegen wir im Vergleich mit anderen Kliniken des Traumanetzwerks Ruhrgebiet an der Spitze“, so Dr. Helmut Müller, Oberarzt der Orthopädie / Unfallchirurgie und Koordinator des Traumazentrums.

Trainingstag mit der Feuerwehr – simulierte Unfallversorgung

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Sehr viel Wert wird auf die Zusammenarbeit mit der Moerser Feuerwehr gelegt. An gemeinsamen Trainingstagen wird die Erstversorgung eines Schwerverletzten realitätsnah simuliert, mit dem Ziel die Erstversorgung am Unfallort zu optimieren, eine zeitsparende Übernahme des Patienten in der Klinik sicher zu stellen und damit die Überlebenschancen für die Patienten zu verbessern.

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Dr. Michael Jonas, Chefarzt

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Dr. Helmut Müller

Dr. Helmut Müller,

Oberarzt und Koordinator des Traumazentrums