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St. Josef Krankenhaus GmbH Moers
Praxis für Nuklearmedizin

Praxis für Nuklearmedizin

Die bisherige nuklearmedizinische Krankenhausabteilung wird als Praxis weitergeführt. Praxisbetreiber im Rahmen einer überörtlichen Gemeinschaftspraxis sind Dr. med. Jörg Kanja,, Dr. Christina Zander und Priv.-Doz. Dr. Rainer Görges. Sämtliche Ärzte sind langjährig erfahrene Nuklearmediziner und betreiben bereits in Duisburg am Sonnenwall 64 eine alteingesessene Gemeinschaftspraxis für Nuklearmedizin mit Ihren Kollegen Prof. Dr. Höck und Dr. Freundlieb.

Der Schwerpunkt der Praxis im St. Josef Krankenhaus ist die Diagnostik und Betreuung von Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen.

Solche Erkrankungen sind besonders in Deutschland recht häufig, allein bei einem Drittel der Bevölkerung finden sich hierzulande Schilddrüsen-Vergrößerungen (der sog. "Kropf") oder Schilddrüsenknoten. Daneben gibt es Funktionsstörungen der Schilddrüse: die Über- und die Unterfunktion. Während ausgeprägte Funktionsstörungen in der Regel mit eindeutigen Beschwerden einhergehen und daher frühzeitig auffallen, denkt man bei gering ausgeprägten Fehlfunktionen nicht immer gleich an die Schilddrüse. Oftmals wird unterschätzt, wie sich diese auf die Lebensqualität auswirken können (z.B. Gewichtsprobleme, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, depressive Verstimmungen, inneres Unruhegefühl, Schlafstörungen, verstärktes Schwitzen, Herzklopfen).

Diagnostik auch kleinster Schilddrüsenbefunde

Der Gerätepark wird ergänzt durch ein hochauflösendes Ultraschallgerät neuester Generation, durch dessen Empfindlichkeit auch kleinste Schilddrüsenbefunde frühzeitig erkannt werden können. Zusätzlich kann mit diesem Gerät die Durchblutung von Knoten sichtbar gemacht werden, was einen Beitrag zur Einstufung von deren Gefährlichkeit liefern kann.
Für die nahe Zukunft sind weitere Investitionen geplant: so soll die gesamte Abteilung komplett renoviert werden und demnächst eine moderne Doppelkopf-Kamera angeschafft werden.

Zu den weiteren angebotenen Untersuchungen zählen die Knochenszintigraphie, Herzszintigraphie, Lungenszintigraphie und Nierenszintigraphie

Durch diese Verfahren können bei bestimmten Krankheiten Befunde erhoben werden, die mit der üblichen Röntgendiagnostik schlechter erkennbar sind: z.B. Ausschluss oder Nachweis von Knochenmetastasen, schonender Nachweis von relevanten Durchblutungsstörungen des Herzens (ohne Einbringen eines Katheters), Nachweis von gefährlichen Blutgerinnseln in der Lunge (Lungenembolie) oder Sichtbarmachung von Störungen der Nierenleistung sowie des Harnabflusses.

Kontakt

Dr. Jörg Kania, Nuklearmediziner
Tel.: 02841 107-24 83