... des Deutschen Netzes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser im St. Josef Krankenhaus
Am 5. und 6. Juli 2010 fand die Vorstandssitzung des Deutschen Netzes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser der Weltgesundheitsorganisation im
St. Josef Krankenhaus Moers statt.
Seit 10 Jahren ist das St. Josef Krankenhaus Mitglied im Deutschen Netz Gesundheitfördernder Krankenhäuser. 71 Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen sind im DNGfK vernetzt. Damit erreicht dieses Netzwerk rund 75.000 Mitarbeiter, die in Deutschland jährlich rund 1,3 Millionen stationäre und 2 Millionen ambulante Patienten versorgen. Dem Qualitätssiegel "DNGfK" zufolge geht es darum die Gesundheit von Menschen aktiv zu fördern und zu schützen.
Das St. Josef Krankenhaus hat als Mitglied im DNGfK die Zielsetzung nicht nur Krankheit zu heilen sondern die Gesundheit von Patienten, Mitarbeitern und Bürgern in der Region aktiv zu fördern. Patienten werden durch bessere Information stärker in den Behandlungsprozess eingebunden und das Krankenhaus gibt über die Behandlung hinaus Anleitung für eine gesunde Lebensführung. Mitarbeiter sollen eine gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung vorfinden, in der die Gefahr von Berufskrankheiten minimiert, Stressfaktoren abgebaut und Hilfestellung für eine gesunde Lebensführung gegeben wird. Es ist wichtig, dass allen Patienten das Krankenhaus offen steht, dass eine gute Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitseinrichtungen in der Region stattfindet und dass das Krankenhaus als aktive Informationsstätte für Interessierte fungiert.
Massnahmen, mit denen das St. Josef Krankenhaus aktuell Gesundheit aktiv fördert sind unter anderem das Projekt Familiale Pflege, dass in Kooperation mit der AOK durchgeführt wird, und in dem pflegende Angehörige ganz individuell auf den Pflegealltag vorbereitet werden, der sie zu Hause erwartet.
Das St. Josef Krankenhaus, als "Babyfreundliches Krankenhaus" zertifiziert von WHO und UNICEF, unterstützt in der Geburtshilfe Schwangere, Wöchnerinnen, die stillen möchten und stillenden Mütter durch eine Stillgruppe, eine Stillambulanz, eine Stillhotline und durch Hausbesuche. Babyfreundliche Krankenhäuser vermeiden Routinemaßnahmen und fördern die Bindung von Mutter und Kind schon im Kreißsaal durch den engen Hautkontakt zwischen Mutter und Baby. Das Stillen ist eine natürliche Folge dieser gelungen Bindung. Im Zeitraum 1995 - 2009 fanden in der Stillgruppe 27177 Kontakte zu Müttern statt. Die Teilnahme an den Angeboten im Rahmen des Stillprojektes ist offen für alle Mütter in der Region.
von li. Harald Kothe-Zimmermann, Geschäftsführer der Gesellschaft für Leben und Gesundheit (GLG), Vorstandsmitglied DNGfK, Konrad Schumann, Pflegedirektor, Klinikum Chemnitz, Vorstandsmitglied DNGfK, Uta-Sophie Bemmann, Krankenschwester, Gesundheitspädagogin, Koordinatorin für Gesundheitsförderung, Vorstandsmitglied DNGfK, Oliver Wittig, Pflegedienstleiter, St. Josef Krankenhaus GmbH, Vorstandmitglied DNGfK, Michael Kexel, Assistent der Geschäftsführung, St. Josef Krankenhaus GmbH, Felix Bruder, Geschäftsführer im DNGfK, Prof. Dr. med. Klaus-Diethart Hüllemann, Vorstandvorsitzender DNGfK
